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Canon 7D Footage

Philip Bloom war wohl einer der ersten Filmer, der eine Canon 7D in die Hände bekommen hat. Mit einem Pre-Production Model ist diese Test-Footage entstanden (für HD-Darstellung den Vollbildmodus des Players anklicken und das Skaling auf “Off” stellen). Beindruckende Bilder wie ich finde. Bloom hat sich intensiv mit der Frage befasst, welche Canon nun die beste für DSLR-Cinematographie ist (5D oder 7D). Die 5D mit dem Full Frame Sensor ist demnach im Punkto Bildqualität ungeschlagen. Die 7D hat aber wohl nur einen Hauch mehr “Noise”. Dafür bietet sie mit 50p einen tollen Aufnahmemodus. Leider nicht an Board ist ein Autofokus im Videomodus. Hier bleibt die Panasonic GH1 das Maß der Dinge. Dafür hat die 7D im Gegensatz zur GH1 eine vernünftige Bitrate von 30MB/S – und damit eine bessere Bildkompression.
Die perfekte Video-DSLR lässt also weiter auf sich warten. Wer auf den Autofokus verzichten kann, hat dagegen mit der 7D die perfekte Maschine. Die Bildqualität, 50p und die geringe Tiefenschärfe der 7D schlägt traditionelle Videokameras um Längen. Mit einen Preis von etwa Euro 1.600,- ist die 7D dazu noch ein Schnäppchen. Ich habe entsprechend bei der Amazon-Bestellung “den Finger am Abzug”.

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Review – Die Panasonic Lumix GH1

thumbnailGH1Sind DSLR’s mit Videofunktion eine echte Konkurrenz für semi-professionelle Videokameras? 2009 steht im Spannungsfeld dieser Fragestellung. Noch einmal beschleunigt hat diese Debatte, die im Mai 2009 erschienene Panasonic Lumix GH1. Mit voller manueller Kontrolle über Blende und Belichtungszeit erfüllt sie eine wichtige Voraussetzung für den Profieinsatz. Vor allem verspricht sie aber eine geringe Tiefenschärfe – eine Eigenschaft bei der klassische Camcorder passen müssen.

Will der ambitionierte Videofilmer diesen “Shallow Depth of Field” Hollywood-Look, musste er bislang teure und komplizierte DOP-Adapter einsetzen. Mit der GH1 bekommt er nun für das gleiche Geld eine komplette Photo- und Videokamera, die eben diese schmalere Tiefenschärfe – auch Bokeh genannt – mitbringt.

Doch die GH1 bietet weit mehr: Sie nimmt im 720p-Modus mit 50 Vollbildern pro Sekunde auf – dem Format der Zukunft, das bislang nur wenige Pro-Camcorder beherrschen. Mit 50fps lässt sich die Geschwindigkeit der Bildwiedergabe (Over/Under-Cranking) ohne Qualitätseinbußen variieren. Auch Timelapse (Zeitraffer) lassen sich dank Intervall-Aufnahme mit der GH1 hervorragend aufnehmen.

bild2

Dank des großen Bildchips (4/3Zoll) verfügt die GH1 über gute LowLight Eigenschaften – wenngleich die Ergebnisse nicht ganz so atemberaubend sein sollen wie bei der Lowlight-Königin Canon 5D MKII. Dennoch kann der Licht-Koffer jetzt in den meisten Fällen Zuhause bleiben.

Soweit zur Theorie. Zum praktischen Testen hieß es für mich raus auf die Straße. Ein Bremer Skatepark schien eine gute Location zu sein, um die zwei wichtigsten Eigenschaften der GH1 zu testen: Das Bokeh und der 50fps-Modus.

Ergebnisse

Die Ergebisse sind … More

Software Review: BoinxTV

Zur Zeit der Renner ist ja das Software Bundle von MacHeist. Für nur 39 US-Dollar erhält der gemeine MacUser 12 nützliche Programme im Wert von 627 USD. Via Twitter machte DevBlogger mich darauf aufmerksam, das mit BoinxTV ein tolles Video-Production-Tool dabei sei.

BoinxTV ist eine Broadcasting Software die auch Live-Streaming unterstützen soll. Der Slogan von BoinxTV verspricht: „Turn your Mac into a TV-Studio“. Grund genug also die 30-Tage-Testversion auszuprobieren.

Der erste Eindruck ist sehr positiv. Aufgeräumt und ebenen-basiert ist alles schnell verständlich und selbsterklärend.

Was BoinxTV genau kann, fasst dieser Artikel auf golem.de ziemlich gut zusammen.

Toll sind in aus meiner Sicht die Templates und Animationen, die in die eigenen Produktionen eingebaut werden können (Banner, RSS-Laufbänder, Medien). Hier ist die Software klar besser als die Freeware CamTwist. Auch lässt sich eine richtige Bild-Regie mit drei Kamera-Inputs fahren.

Ebenfalls eine tolle Sache ist der Live-Chromakeyer. So etwas hatte ich bislang auch noch nicht in meinem Software-Portfolio.

Konzeptuell ist das Programm klar für Live-Produktionen ausgerichtet … More

MacBook Pro

Die neue Serie bei AnalyThis – ein Erfahrungsbericht über den Umstieg von Windows zu Mac.

Teil 1: Die Kaufentscheidung

Ich bin gerade beim Video-Editing mit Premiere Pro 1.5 und will mein Werk nun rendern, dabei stürzt wieder einmal das Programm ab. Statt zu rendern, brüllt der Lüfter von meinem Asus-Notebook. Dabei habe ich das Teil extra aufgebockt, damit auch von unten Luft ans Gerät kommt.

Ein neuer Rechner muss her

Am Absturz ist nicht nur Premiere schuld. Das Windows XP schmiert oft ab und der Rechner ist zu alt. Der Asus Laptop hat nur 512 MB Arbeitsspeicher, was vor vier Jahren nicht schlecht war. Über Grafikpower reden wir lieber gar nicht. Gut kann ich mich noch an den damaligen Verkäufer erinnern: „Brauchen Sie Multimedia-Anwendungen?”, fragte mich der gute Mann, „nein, ich mach nix mit Film”, war meine etwas voreilige Antwort. Wie man sich täuschen kann …heute arbeite ich viel mit Video-, Audio- und Bildbearbeitungs-Programmen.

Aber nicht mehr mit dem Asus, beschließe ich! Ich brauch was Neues, schnelleres, mit viel Grafikleistung, und trotzdem mobil. Schließlich bin ich viel unterwegs. Ein Desktop-Rechner kommt also nicht in Frage. Geld ist da, also mal schauen was es so an neuen Notebooks gibt:

Asus G2

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Da ich mit Asus sehr zufrieden war, schaue ich mich zuerst bei den Taiwanesen um. Mit dem G2 finde ich schnell ein Gerät, dass in die nähere Auswahl kommt. Als Gaming-Notebook konzipiert, verfügt es über eine NVIDIA® GeForceTM 8600M GT 256 MB VRAM (GDDR3) Grafikkarte. Dazu 2 GIG RAM und, was mir sehr gefällt, einen Voll-Carbon-Rahmen. Das Teil ist leicht und kann trotzdem mal runterfallen. Edel ist der Carbon-Look auch. Ein 17 Zoll Display rundet das Paket ab.

Sony Vaio

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Da ich mir mittlerweile überlegt hatte, meine komplette zukünftige Filmausrüstung „HD-Ready” zu machen, war klar, dass ich in jedem Fall 4 GIG RAM brauche. Unter HD Gesichtspunkten rückte außerdem Sony ins Zentrum meiner Aufmerksamkeit. Sony hatte gerade – für mich wenig überraschend – mit Blue Ray, den HD-Laufwerkskrieg gewonnen. Ein zukunftsfähiges Notebook mit Blue-Ray-Laufwerk/Brenner wäre da eine sinnvolle Sache.

Bei Sony stieß ich dann auf das Vaio VGN-FZ31Z. Sony bewirbt das Teil als Notebook für Kreative, ideal zur Bild- und Videobearbeitung in HD. Also genau mein Ding! Es hat ein Blue-Ray-Laufwerk mit Brenner, 4 GB RAM, 256 MB Grafikkarte und einen DuoCore 2.4 GHZ. Wie gemacht für meine Bedürfnisse. Meine erste Kaufentscheidung stand eigentlich fest. Toll auch das hervorragende Display in 15 Zoll.

Negativ erschien mir lediglich die Tatsache, dass das vorinstallierte Windows Vista nur 3GB RAM unterstützt. Aber was soll’s, man kann eben nicht alles haben. Zusätzlich bestärkt hat mich auch mein Hardware-Dealer von Campuspoint. Anhand meines Anforderungsprofils, empfahl er mir ebenfalls das Sony FZ 31 Z.

Einen Tag bevor ich dann endlich Nägel mit Köpfen machen wollte, sprich das Sony zu bestellen, informierte ich mich noch einmal über Video-Editing Software: Man muss wissen, dass „Premiere Pro” von Adobe und „Final Cut Pro” von Apple beide als sehr gut gelten. Final Cut wird meist noch etwas besser als Premiere eingeschätzt. Da ich nun bisher immer mit Premiere gearbeitet hatte, lag es aber nahe, Adobe treu zu bleiben (und damit auch Microsoft).

Die Adobe Creative Suite 3 (CS 3) mit Premiere, Photoshop und After Effects ist eine feine Sache und schön aufeinander abgestimmt. Zusammen mit dem Sony FZ 31Z (1799 Euro) würde ich mir, man gönnt sich ja sonst nix, die neue CS 3 (ca. 2000 Euro) holen. Damit wäre meine Videobearbeitung auf dem neuesten Stand für HD, aber auch für neue mobile Formate, wie Flash (Handy) und MP4 (iPod).

Als ich mir dann jedoch die Hardware-Anforderungen vom neuen Premiere Pro auf der Adobe-Website durchlas, traf mich fast der Schlag: Die Festplatte muss mit 7200 rpm drehen, sonst wird das nix. Dumm nur, dass Sony extrem langsame (eigene) Festplatten verbaut. Im Vaio SZ 31 Z sitzt eine Festplatte mit 4200rpm!! Unerklärlich wie Sony behaupten kann, dieses Notebook sei ideal zum Video-Editing mit Premiere.

Apple

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Jetzt stellte ich Alles in Frage! Schon bisher hatte ich das MacBook Pro von Apple in Erwägung gezogen – aber auch immer wieder verworfen. Zu teuer und außerdem müsste ich umlernen auf Final Cut.

Ganz objektiv war ich bisher aber nicht: Das MacBook Pro kostet 1799 Euro in der günstigsten Variante (2GB RAM, 256 MB GeForce, 2.4 DuoCore Prozessor), ebenso das Sony. Aber mit 90 Euro Aufpreis gibt es bei Apple eine schnelle 7200rpm Festplatte dazu. Wo Apple richtig hinlangt, ist die Aufrüstung von 2 GB RAM auf 4. Das kostet schlappe 360 Euro mehr.

Meine Überlegung war nun, dass ich mit Leopard ja ein schlankes Betriebssystem bekomme (im Gegensatz zum aufgeblähten Windows Vista) und möglicherweise erst mal mit 2 GB RAM klar komme. Insofern liege ich preislich mit dem Sony genau gleich auf. Dazu kommt, dass das Softwarepaket bei Apple sogar billiger ist (1299 zu ca. 2000 Euro). Dazu kommt weiterhin das Final Cut sogar besser ist, als Premiere.

Blieb noch Blue Ray als Killer-Argument. Hier kam ich zu dem Ergebnis, dass Discs (auch Blue Ray) eigentlich keine Zukunft als Speichermedium haben. Wenn es demnächst 128 GB Flashspeicher gibt, braucht kein Mensch Discs. Film einfach per BlueTouth aufs Handy oder USB-Stick übertragen, fertig.

Kurz und gut: Ich steige um zu Apple! Das ich Final Cut noch lernen muss macht mir nicht soviel aus, vielleicht sind der Workflow und die Arbeitsergebnisse am Ende des Tages sogar besser als wenn ich weiter mit Adobe Premiere arbeite. Geliebt habe ich Adobe sowieso nie.

Ein Gespräch mit einem befreundetem MacBook Pro Besitzer gab dann den Ausschlag: Ich kaufe ein MacBook Pro bei Gravis! Gravis rüstet sogar für nur 100 Euro Mehrpreis den Arbeitsspeicher von 2 GB RAM auf 4 GB um. Dazu kam von meinem Bekannten noch die Empfehlung in jedem Fall das mittlere MacBook Pro mit der 512 MB GeForce-Grafik-Karte zu nehmen. Der Empfehlung wollte ich nun mit Taten folgen.

Bei dem örtlich Gravis-Händler wurde mein Optimismus, durch realem Kontakt mit dem MacBook Pro, leider erst mal etwas gebremst. Wie ich feststellte, hat das MacBook Pro einen Rahmen aus Roh-Alu und ist damit sehr weich und kratzempfindlich. Das ist zumindest peinlich, denn das Asus P2 kommt in Carbon und das Sony Vaio in Titan daher. Aus meinem Sport (dem Windsurfen) bin ich mit den schlechten Materialeigenschaften von Aluminium vertraut. Nur die billigsten Teile sind aus Alu. Wer was Vernünftiges will, kauft Carbon-Teile. Wenn schon Alu, dann sollte es bei Apple wenigsten eine harte Alu-Legierung wie das teure aber gute „Easton T9″ Aluminium sein.

Das Apple-Fans Roh-Alu auch noch toll finden, ist schwer nachzuvollziehen. Wenn das MacBook Pro einmal runter fällt ist es mit Sicherheit verbogen bzw. wahrscheinlich ganz kaputt. Apple sah sich wohl deshalb genötigt, den Netzstecker per Magnet zu befestigen, damit das Teil nicht so schnell runter fallen kann (mein Asus ist übrigens zweimal runter gefallen: einmal brach der Tisch zusammen und einmal ist es aus der Hand gerutscht).

Zur Sicherheit hat Apple – übrigens gegen geltendes deutsches Recht, die Gewährleistung um ein Jahr gekürzt. Das geht gar nicht!

Sehr ärgerlich ist auch die Tatsache, dass die Lieferzeit unklar ist. Der Verkäufer sagte mit 2-3 Wochen müsste ich wohl rechnen. Bestellt habe ich trotzdem. Das war vor 14 Tagen …

Sobald das MacBook Pro da ist, geht es weiter mit dem zweiten Teil meines Erfahrungsberichts „Mein neues MacBook Pro: Der Umstieg”.

Stay Tuned …

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