Studentenfutter 2010: MrTrailMix

Dieser Beitrag ist zwar Off-Topic, aber meine Leser sollen ja nicht unwissend sterben: In Bremen gibt es jetzt ein kleines aber feines Internet-Startup im Stile von mymuesli.de.  – MrTrailMix.

Dahinter steckt Bremens bekannter Werder-Blogger Tobias Singer. Der hat aus den USA die Idee mitgebracht Trail Mixes, also Studentenfutter-Mischungen anzubieten. Das ganze kann man sich online individuell zusammenstellen. Damit ist schon mal das größte Problem gelöst, dass mich bei Studentenfutter immer gestört hat: Irgendwas ist immer drin, das ich nicht mag. Tolle Sache also.

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Tobias hat mir, damit ich hier etwas Werbung mache, vor kurzem eine Test-Mischung in die Hand gedrückt. Keine gute Idee. Es kam wie es kommen musste – es waren wieder irgendwelche getrockneten Früchte drin, die ich nicht mag.

Aber genau hier liegt ja letztlich der Vorteil von MrTrailMix – Man nehme einfach die Zutaten die man mag – und bestellt das ganze dann als individuellen Mix online. Die Qualität der Zutaten ist übrigens ausgezeichnet. Sehr gut gefällt mir, dass man auch kleine Sünden (z.B. Smarties) zu seiner Mischung hinzufügen kann. Es muss ja nicht immer 110 Prozent gesund sein.

Wer sich für die Mischungen interessiert kann hier sein TrailMix mixen oder hier mehr über das Startup erfahren oder @MrTrailMix auf Twitter folgen.

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Video-Podcast: HTC Hero

Eigentlich sollte mein nächstes Mobil-Telefon ein iPhone sein. Aber wie das Leben so spielt – es ist jetzt das HTC Hero. Wie kam es dazu?

Am 15. August erhöhte T-Mobile die Preise für’s iPhone 3GS. Die für mich passende Vertrags-Variante hätte mich plötzlich 250 Euro Zuzahlung gekostet. Über 120 Euro mehr als vorher. Dazu das üble Timing: meinen Vertrag konnte ich frühestens am 17. August verlängern, also genau 2 Tage nach den Preiserhöhungen.

Unwillens mich hier von T-Mobile übers Ohr hauen zu lassen, … More

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Review – Die Panasonic Lumix GH1

thumbnailGH1Sind DSLR’s mit Videofunktion eine echte Konkurrenz für semi-professionelle Videokameras? 2009 steht im Spannungsfeld dieser Fragestellung. Noch einmal beschleunigt hat diese Debatte, die im Mai 2009 erschienene Panasonic Lumix GH1. Mit voller manueller Kontrolle über Blende und Belichtungszeit erfüllt sie eine wichtige Voraussetzung für den Profieinsatz. Vor allem verspricht sie aber eine geringe Tiefenschärfe – eine Eigenschaft bei der klassische Camcorder passen müssen.

Will der ambitionierte Videofilmer diesen “Shallow Depth of Field” Hollywood-Look, musste er bislang teure und komplizierte DOP-Adapter einsetzen. Mit der GH1 bekommt er nun für das gleiche Geld eine komplette Photo- und Videokamera, die eben diese schmalere Tiefenschärfe – auch Bokeh genannt – mitbringt.

Doch die GH1 bietet weit mehr: Sie nimmt im 720p-Modus mit 50 Vollbildern pro Sekunde auf – dem Format der Zukunft, das bislang nur wenige Pro-Camcorder beherrschen. Mit 50fps lässt sich die Geschwindigkeit der Bildwiedergabe (Over/Under-Cranking) ohne Qualitätseinbußen variieren. Auch Timelapse (Zeitraffer) lassen sich dank Intervall-Aufnahme mit der GH1 hervorragend aufnehmen.

bild2

Dank des großen Bildchips (4/3Zoll) verfügt die GH1 über gute LowLight Eigenschaften – wenngleich die Ergebnisse nicht ganz so atemberaubend sein sollen wie bei der Lowlight-Königin Canon 5D MKII. Dennoch kann der Licht-Koffer jetzt in den meisten Fällen Zuhause bleiben.

Soweit zur Theorie. Zum praktischen Testen hieß es für mich raus auf die Straße. Ein Bremer Skatepark schien eine gute Location zu sein, um die zwei wichtigsten Eigenschaften der GH1 zu testen: Das Bokeh und der 50fps-Modus.

Ergebnisse

Die Ergebisse sind … More

Das “Solo” DV 10 System von Miller Tripods

miller_logo2Wenn es um gute Video-Stative geht, denke ich oft, “das meinen die nicht ernst, oder?”. Meine Meinung ist mittlerweile, dass hier kein wirklicher Wettbewerb vorhanden ist und von einigen Herstellern echte “Mond-Preise” am Markt durchgesetzt werden. Gleichzeitig ist die Innovationsrate sehr niedrig und viele Modelle sind schon seit Jahren unverändert.

Genau deshalb suche ich Alternativen – und habe mit Miller auch eine für mich entdeckt.

Preislich moderat, dafür aber sehr hochwertig und innovativ ist das “Solo”, welches ich an dieser Stelle vorstellen möchte.

Miller selbst sagt … More

Final Cut Studio 3 Release

Picture 3Etwas überraschend war es dann doch. Am Freitag veröffentlichte Apple eine neue Version seiner Video Suite Final Cut Studio. Zwar wurde allgemein erwartet, dass Apple in Kürze ein Update bringen muss, aber selbst gewöhnlich gut informierte Mac-Insider überraschte das Release. Geradezu ein Stealth-Project wenn man so will.

Was ist nun drin in der Wundertüte von Studio 3? Auf der Apple Website ist von über 100 Neuerungen die Rede. In Final Cut 7 scheint mir ein verbesserter Export Dialog eine Erleichterung zu sein. Die bisherigen Voreinstellungen entsprachen längst nicht mehr den Web-Standards wie H.264 und 16:9 Aspect Ratio. Toll auch das das Export-Rendern jetzt im Background laufen soll. Auch beim Schneiden soll das Render-Management insgesamt verbessert sein.

Sinnvoll ist auch, dass Teile der Speed-Tools aus Motion jetzt in Final Cut integriert sind (ease in/out). Für Besitzer von Panasonic Camcorder wird jetzt außerdem auch der AVC-Intra-Codec unterstützt.

Das Log- und Transfer Interface hat Apple ebenso verbessert. Hier hatte ich bisher das Problem, … More

Software Review: BoinxTV

Zur Zeit der Renner ist ja das Software Bundle von MacHeist. Für nur 39 US-Dollar erhält der gemeine MacUser 12 nützliche Programme im Wert von 627 USD. Via Twitter machte DevBlogger mich darauf aufmerksam, das mit BoinxTV ein tolles Video-Production-Tool dabei sei.

BoinxTV ist eine Broadcasting Software die auch Live-Streaming unterstützen soll. Der Slogan von BoinxTV verspricht: „Turn your Mac into a TV-Studio“. Grund genug also die 30-Tage-Testversion auszuprobieren.

Der erste Eindruck ist sehr positiv. Aufgeräumt und ebenen-basiert ist alles schnell verständlich und selbsterklärend.

Was BoinxTV genau kann, fasst dieser Artikel auf golem.de ziemlich gut zusammen.

Toll sind in aus meiner Sicht die Templates und Animationen, die in die eigenen Produktionen eingebaut werden können (Banner, RSS-Laufbänder, Medien). Hier ist die Software klar besser als die Freeware CamTwist. Auch lässt sich eine richtige Bild-Regie mit drei Kamera-Inputs fahren.

Ebenfalls eine tolle Sache ist der Live-Chromakeyer. So etwas hatte ich bislang auch noch nicht in meinem Software-Portfolio.

Konzeptuell ist das Programm klar für Live-Produktionen ausgerichtet … More

TopTen der Video-Plattformen

Auf welche Web 2.0-Video-Plattform packe ich meine Filme? Vor dieser Frage steht eigentlich jeder Video-Produzent. AnalyThis sorgt jetzt für Durchblick. Anhand von Bildqualität, Umfang der Dienste, Uploadspezifikationen, Tools, viraler Verbreitung und vieler weiteren Faktoren habe ich eine Matrix mit allen entscheidenden Informationen erstellt. Daraus habe ich ein allgemeines Ranking abgeleitet.

Ranking    Dienste
1    Blip.TV
2    Vimeo
3    Brightcove
4    Ooyala
5    Veoh
6    Hobnox
7    DailyMotion
8    YouTube
9    SevenLoad
10    MyVideo

Ein paar Worte zum Gewinner Blip.tv:

Diese Plattform erlaubt Downloads in verschiedenen Formaten. Auch das Streaming kann im Format gewählt werden (Flash oder Original-Format). Die Spezifikationen für das beste Upload-Format sind absolut präzise. Falls gewünscht, findet keine Format-Wandlung statt. Auch für die Verbreitung über andere Kanäle (Syndication) bietet Blip.tv die besten Tools auf dem Markt.

Allerdings variieren die Leistungsspektren der Video-Plattformen zum Teil stark. Deshalb lohnt sich ein Blick in die AnalyThis-Matrix. So kann jeder anhand seiner Anforderungen, die beste Plattform auswählen.

Hier gehts zur großen AnalyThis-Matrix:
Video-Plattformen im Vergleich

MacBook Pro – Teil 2: Die Hardware

Die neue Serie bei AnalyThis – Ein Erfahrungsbericht über den Umstieg von Windows zu Mac.

Endlich ist das neue MacBook Pro da! Nach zweieinhalb Wochen Wartezeit bin ich einfach mal bei Gravis vorbei gefahren, um nach dem Stand der Dinge zu fragen. Tatsächlich war mein MacBook Pro just an diesem Tag eingetroffen. Der Verkäufer musste nur noch den Arbeitsspeicher wechseln (von 2 auf 4 GB RAM), und ich verließ als stolzer Besitzer eines sündhaft teuren Notebooks der Extraklasse den Laden.

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Zuhause wurde das gute Stück natürlich gleich ausgepackt. Nach dem Öffnen des Kartons schlug mir erstmal der typische Geruch eines neuen Stücks Technik entgegen (vermutlich Brom und Quecksilber). Ein „muss” ist das nicht.
Die Zubehör-Ausstattung ist bescheiden. Lediglich ein Netzteil und ein VGA-Monitor-Adapter sowie ein Wischtuch finden sich in dem Karton. Bei Gravis musste ich deshalb noch eine Notebook-Tasche (gibt’s bei Asus dazu) und sogar eine Maus hinzukaufen. Dazu habe ich mir noch eine „richtige” externe Tastatur gegönnt.

Erstbetrieb

Da der Akku schon eingebaut war, blieb mir nur das Netzteil anzuschließen und dann die Mühle anzuwerfen. Das Hochfahren dauert etwa so lange wie bei Windows XP. Ein Apfel-Logo auf Blue Screen soll die Wartezeit verkürzen. Dann erscheint die Oberfläche des Betriebssystems Mac OSX Leopard. Das Notebook hatte ich mit „Glossy” Display bestellt. Der Effekt ist wirklich umwerfend. Kristallklares Bild, superhell, fantastische Auflösung.
Nicht so gut ist, dass das Display nicht ganz aufgeklappt werden kann. Ich bin mit 187cm recht groß und arbeite an einem Schreibtisch in Standard-Höhe. Um im rechten Winkel aufs Display gucken zu können, muss ich es bis zum Anschlag aufklappen. Das Scharnier läuft schön leichtgängig. Hoffentlich bleibt das auch so, denn man kann hier nichts einstellen. Die Stabilität des Display-Deckels lässt eher zu wünschen übrig. Man sollte darauf achten, den Deckel beim Aufklappen immer mittig anzufassen. Sonst twistet das Gehäuse mehrere Millimeter. Der Verschluss ist OK.

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Das Trackpad ist ebenfalls OK und deutlich sensibler als beim normalen MacBook.
Was mir auch gut gefällt: Der Startknopf aus Stahl ist schön in die Alu-Oberfläche eingearbeitet. Nicht so schön ist die Tastatur. Sie kommt zwar recht stylish in silberner Metallic-Lackierung daher, ist aber nicht schön anzufassen. Die Tasten sind irgendwie seifig und auch komisch aufgeteilt. So ist etwa die „Enter”-Taste sehr klein geraten. Es war wohl in der Breite kein Platz mehr vorhanden. Links und rechts neben der Tastatur mussten ja noch die Lautsprecher untergebracht werden. So verzichtet die Tastatur natürlich auch auf einen externen rechtsseitigen Ziffernblock. Dieser ist bei anderen Herstellern mittlerweile Standard. Aber gut: ich habe mir ja deshalb extra eine externe Tastatur gekauft. Beim neuen MacBook Air ist die Tastatur übrigens aus gummierten Tasten – und damit erheblich griffiger.
Was noch positiv zur Tastatur gesagt werden muss: Bei eingeschalteter Cap-Lock-Taste leuchtet eine grüne Lampe. Da ich nie weiß, mit welcher Taste ich ausversehen die Kapitalen festgestellt habe, ist diese Lampe auf der Taste eine große Hilfe für mich.
Gewöhnungsbedürftig ist das @ auf der L-Taste. Mann muss zusammen mit der Alt-Taste eine sehr verdrehte Bewegung machen. Toll ist natürlich die Beleuchtung der Tastatur. Sie springt automatisch an, wenn es zum Schreiben zu dunkel wird.

Kamera und Mikro

Zu der Kamera und dem eingebauten Mikro kann ich noch nichts sagen, außer „schön, dass sie an Bord sind”. Bisher bin ich einfach noch nicht dazu gekommen mal zu scypen.

Anschlüsse

Das Gerät kommt mit nur zwei USB-Buchsen. Hier werde ich wahrscheinlich einen USB-Hub kaufen müssen. Für den entsprechenden Kabelsalat gibt es inzwischen sogar ein Fachwort: „Airlegance”. Das MacBook Air hat ja bekanntlich noch weniger Anschlüsse, und damit meist noch mehr Kabelsalat.
Die Klinkenbuchse für Kopfhörer ist etwas merkwürdig. Mein Stecker passt nicht so ganz rein. Funktionieren tut aber alles.
Für meinen HP-Drucker gibt es keinen Anschluss mehr. Da ein Adapter 29 Euro kosten würde, versuche ich es erst mal ohne Drucker. Schließlich habe ich ja noch mein altes Notebook zum Drucken. Ohnehin ist ein Mac leider kein vollwertiger PC. Doch dazu später mehr.
Gut finde ich, dass alle Anschlüsse links und rechts integriert sind. Das ist gut zugänglich.

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Ganz toll finde ich das CD/DVD Laufwerk (leider kein BlueRay). Die normalen Slider fand ich immer bescheuert. Der unauffällige Schlitz ist viel eleganter. Allerdings hört sich das Einziehen der Disk an, als ob der Rechner die CD/DVD gleich zum Frühstück essen will.
Die Festplatte hört sich auch recht kernig an. Sie soll bei mir mit 7200 Touren drehen. Das konnte ich bisher nur indirekt nachweisen. Im Internet konnte ich keinen Online-Speed-Test finden. Wie ich so langsam lerne, ist das nicht ungewöhnlich. Viele Programme gibt es für Mac eben einfach nicht.

Der Lüfter ist im Grundlast-Betrieb deutlich hörbar. Er ist aber, Gott sei Dank, unter Volllast recht leise.
Das Alu-Gehäuse ist mit einem Kunststoff-Rahmen geschützt. Ansonsten gehe ich davon aus, dass es kratzempfindlich ist. Also immer schön vorsichtig.

Gesamturteil

Zusammengefasst ist die Hardware sehr stylish, teilweise aber auf Kosten der Funktionalität. Eigentlich ein Merkmal von „schlechtem Design”. Meine Abneigung gegen Aluminium habe ich schon erklärt. Hier wird die Zeit zeigen, ob sich daraus noch ernsthafte Probleme ergeben. Ich hoffe, dass nur das mir das gute Stück nie runterfällt.
Da aber sonst die Leistungsdaten stimmen, bekommt das Notebook bezüglich der Hardware die Note „Zwei Minus” von mir. Das Preisleistungsverhältnis ist aber aus Hardware-Sicht ungenügend. Für bis 1000 Euro weniger, stellen andere Hersteller vergleichbare Produkte hin.
Nachtrag: Nach einigen Tagen stellte sich beim Hochfahren ein unerwünschter Display-Effekt ein. Die Hintergrundbeleuchtung ist nicht gleichmäßig. Nach erneutem Neustart ist der Effekt aber weg. Muss das also mal im Auge behalten und ggf. die Garantie in Anspruch nehmen.

Lesen sie in Kürze Teil 3 der MacBook Pro Serie: Die Software.

Keep Tuned!

MacBook Pro

Die neue Serie bei AnalyThis – ein Erfahrungsbericht über den Umstieg von Windows zu Mac.

Teil 1: Die Kaufentscheidung

Ich bin gerade beim Video-Editing mit Premiere Pro 1.5 und will mein Werk nun rendern, dabei stürzt wieder einmal das Programm ab. Statt zu rendern, brüllt der Lüfter von meinem Asus-Notebook. Dabei habe ich das Teil extra aufgebockt, damit auch von unten Luft ans Gerät kommt.

Ein neuer Rechner muss her

Am Absturz ist nicht nur Premiere schuld. Das Windows XP schmiert oft ab und der Rechner ist zu alt. Der Asus Laptop hat nur 512 MB Arbeitsspeicher, was vor vier Jahren nicht schlecht war. Über Grafikpower reden wir lieber gar nicht. Gut kann ich mich noch an den damaligen Verkäufer erinnern: „Brauchen Sie Multimedia-Anwendungen?”, fragte mich der gute Mann, „nein, ich mach nix mit Film”, war meine etwas voreilige Antwort. Wie man sich täuschen kann …heute arbeite ich viel mit Video-, Audio- und Bildbearbeitungs-Programmen.

Aber nicht mehr mit dem Asus, beschließe ich! Ich brauch was Neues, schnelleres, mit viel Grafikleistung, und trotzdem mobil. Schließlich bin ich viel unterwegs. Ein Desktop-Rechner kommt also nicht in Frage. Geld ist da, also mal schauen was es so an neuen Notebooks gibt:

Asus G2

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Da ich mit Asus sehr zufrieden war, schaue ich mich zuerst bei den Taiwanesen um. Mit dem G2 finde ich schnell ein Gerät, dass in die nähere Auswahl kommt. Als Gaming-Notebook konzipiert, verfügt es über eine NVIDIA® GeForceTM 8600M GT 256 MB VRAM (GDDR3) Grafikkarte. Dazu 2 GIG RAM und, was mir sehr gefällt, einen Voll-Carbon-Rahmen. Das Teil ist leicht und kann trotzdem mal runterfallen. Edel ist der Carbon-Look auch. Ein 17 Zoll Display rundet das Paket ab.

Sony Vaio

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Da ich mir mittlerweile überlegt hatte, meine komplette zukünftige Filmausrüstung „HD-Ready” zu machen, war klar, dass ich in jedem Fall 4 GIG RAM brauche. Unter HD Gesichtspunkten rückte außerdem Sony ins Zentrum meiner Aufmerksamkeit. Sony hatte gerade – für mich wenig überraschend – mit Blue Ray, den HD-Laufwerkskrieg gewonnen. Ein zukunftsfähiges Notebook mit Blue-Ray-Laufwerk/Brenner wäre da eine sinnvolle Sache.

Bei Sony stieß ich dann auf das Vaio VGN-FZ31Z. Sony bewirbt das Teil als Notebook für Kreative, ideal zur Bild- und Videobearbeitung in HD. Also genau mein Ding! Es hat ein Blue-Ray-Laufwerk mit Brenner, 4 GB RAM, 256 MB Grafikkarte und einen DuoCore 2.4 GHZ. Wie gemacht für meine Bedürfnisse. Meine erste Kaufentscheidung stand eigentlich fest. Toll auch das hervorragende Display in 15 Zoll.

Negativ erschien mir lediglich die Tatsache, dass das vorinstallierte Windows Vista nur 3GB RAM unterstützt. Aber was soll’s, man kann eben nicht alles haben. Zusätzlich bestärkt hat mich auch mein Hardware-Dealer von Campuspoint. Anhand meines Anforderungsprofils, empfahl er mir ebenfalls das Sony FZ 31 Z.

Einen Tag bevor ich dann endlich Nägel mit Köpfen machen wollte, sprich das Sony zu bestellen, informierte ich mich noch einmal über Video-Editing Software: Man muss wissen, dass „Premiere Pro” von Adobe und „Final Cut Pro” von Apple beide als sehr gut gelten. Final Cut wird meist noch etwas besser als Premiere eingeschätzt. Da ich nun bisher immer mit Premiere gearbeitet hatte, lag es aber nahe, Adobe treu zu bleiben (und damit auch Microsoft).

Die Adobe Creative Suite 3 (CS 3) mit Premiere, Photoshop und After Effects ist eine feine Sache und schön aufeinander abgestimmt. Zusammen mit dem Sony FZ 31Z (1799 Euro) würde ich mir, man gönnt sich ja sonst nix, die neue CS 3 (ca. 2000 Euro) holen. Damit wäre meine Videobearbeitung auf dem neuesten Stand für HD, aber auch für neue mobile Formate, wie Flash (Handy) und MP4 (iPod).

Als ich mir dann jedoch die Hardware-Anforderungen vom neuen Premiere Pro auf der Adobe-Website durchlas, traf mich fast der Schlag: Die Festplatte muss mit 7200 rpm drehen, sonst wird das nix. Dumm nur, dass Sony extrem langsame (eigene) Festplatten verbaut. Im Vaio SZ 31 Z sitzt eine Festplatte mit 4200rpm!! Unerklärlich wie Sony behaupten kann, dieses Notebook sei ideal zum Video-Editing mit Premiere.

Apple

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Jetzt stellte ich Alles in Frage! Schon bisher hatte ich das MacBook Pro von Apple in Erwägung gezogen – aber auch immer wieder verworfen. Zu teuer und außerdem müsste ich umlernen auf Final Cut.

Ganz objektiv war ich bisher aber nicht: Das MacBook Pro kostet 1799 Euro in der günstigsten Variante (2GB RAM, 256 MB GeForce, 2.4 DuoCore Prozessor), ebenso das Sony. Aber mit 90 Euro Aufpreis gibt es bei Apple eine schnelle 7200rpm Festplatte dazu. Wo Apple richtig hinlangt, ist die Aufrüstung von 2 GB RAM auf 4. Das kostet schlappe 360 Euro mehr.

Meine Überlegung war nun, dass ich mit Leopard ja ein schlankes Betriebssystem bekomme (im Gegensatz zum aufgeblähten Windows Vista) und möglicherweise erst mal mit 2 GB RAM klar komme. Insofern liege ich preislich mit dem Sony genau gleich auf. Dazu kommt, dass das Softwarepaket bei Apple sogar billiger ist (1299 zu ca. 2000 Euro). Dazu kommt weiterhin das Final Cut sogar besser ist, als Premiere.

Blieb noch Blue Ray als Killer-Argument. Hier kam ich zu dem Ergebnis, dass Discs (auch Blue Ray) eigentlich keine Zukunft als Speichermedium haben. Wenn es demnächst 128 GB Flashspeicher gibt, braucht kein Mensch Discs. Film einfach per BlueTouth aufs Handy oder USB-Stick übertragen, fertig.

Kurz und gut: Ich steige um zu Apple! Das ich Final Cut noch lernen muss macht mir nicht soviel aus, vielleicht sind der Workflow und die Arbeitsergebnisse am Ende des Tages sogar besser als wenn ich weiter mit Adobe Premiere arbeite. Geliebt habe ich Adobe sowieso nie.

Ein Gespräch mit einem befreundetem MacBook Pro Besitzer gab dann den Ausschlag: Ich kaufe ein MacBook Pro bei Gravis! Gravis rüstet sogar für nur 100 Euro Mehrpreis den Arbeitsspeicher von 2 GB RAM auf 4 GB um. Dazu kam von meinem Bekannten noch die Empfehlung in jedem Fall das mittlere MacBook Pro mit der 512 MB GeForce-Grafik-Karte zu nehmen. Der Empfehlung wollte ich nun mit Taten folgen.

Bei dem örtlich Gravis-Händler wurde mein Optimismus, durch realem Kontakt mit dem MacBook Pro, leider erst mal etwas gebremst. Wie ich feststellte, hat das MacBook Pro einen Rahmen aus Roh-Alu und ist damit sehr weich und kratzempfindlich. Das ist zumindest peinlich, denn das Asus P2 kommt in Carbon und das Sony Vaio in Titan daher. Aus meinem Sport (dem Windsurfen) bin ich mit den schlechten Materialeigenschaften von Aluminium vertraut. Nur die billigsten Teile sind aus Alu. Wer was Vernünftiges will, kauft Carbon-Teile. Wenn schon Alu, dann sollte es bei Apple wenigsten eine harte Alu-Legierung wie das teure aber gute „Easton T9″ Aluminium sein.

Das Apple-Fans Roh-Alu auch noch toll finden, ist schwer nachzuvollziehen. Wenn das MacBook Pro einmal runter fällt ist es mit Sicherheit verbogen bzw. wahrscheinlich ganz kaputt. Apple sah sich wohl deshalb genötigt, den Netzstecker per Magnet zu befestigen, damit das Teil nicht so schnell runter fallen kann (mein Asus ist übrigens zweimal runter gefallen: einmal brach der Tisch zusammen und einmal ist es aus der Hand gerutscht).

Zur Sicherheit hat Apple – übrigens gegen geltendes deutsches Recht, die Gewährleistung um ein Jahr gekürzt. Das geht gar nicht!

Sehr ärgerlich ist auch die Tatsache, dass die Lieferzeit unklar ist. Der Verkäufer sagte mit 2-3 Wochen müsste ich wohl rechnen. Bestellt habe ich trotzdem. Das war vor 14 Tagen …

Sobald das MacBook Pro da ist, geht es weiter mit dem zweiten Teil meines Erfahrungsberichts „Mein neues MacBook Pro: Der Umstieg”.

Stay Tuned …

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