Fliggo – Gestalte deine eigene Video-Plattform

Gerade bei Mashable gefunden: Fliggo, eine Social Media Site mit der man, wie bei Vodspot, seine eigene Video Site ohne technische Kenntnisse erstellen kann. Vom “Look and Feel” scheint Fliggo deutlich besser als Vodspot. Werde das demnächst mal für meine kommerzielle Website Kabeezo ausprobieren. Im Unterschied zu Vodspot muss/kann man seine Videos aber uploaden.

Livestreaming: Die Tücken der Skalierbarkeit

Die Amtseinführung von Barack Obama sollte ein Test für die Belastbarkeit von Web TV via Video-Live-Streaming werden. Doch es kam anders als erhofft. Zwar bediente allein die Website CNN.com an diesem Tag 21.3 Millionen Live-Streams, davon zu Peak-Zeiten 1,3 Millionen simultan. Wie TechCrunch berichtete, war CNN.com aber zeitweise nicht in der Lage alle Besucher mit Livestreams zu versorgen.

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Werbeausgaben für Video explodieren 2009

David Hallermann, Senior Analyst bei der US-Marktfoschungs-Firma eMarketer hat erfreuliche Zahlen für die US-Online-Video-Industrie vorgelegt. Demnach sollen 2009 die Werbe-Ausgaben für Online-Video-Content um 45 Prozent zulegen. 2008 wurden im US-Online Werbemarkt 587 Millionen Dollar ausgegeben. eMarketer sagt für das nächste Jahr einen Anstieg auf 850 Millionen Dollar voraus . Mehr … … More

Mogulus Pro – Livestreaming in HD

moguluspro.png

Der Livestreaming Anbieter Mogulus hat heute ein kostenpflichtiges Zusatzangebot gelauncht. Mogulus Pro erlaubt Live-Broadcasting in HD-Qualität mit bis zu 1,7 mbps. Neben dem 4:3 Format gibt es jetzt auch 16:9 und sogar “Cinema” Format (2,39:1). Gestreamt wird in On2 VP6 (Flash).

Der HD-Player ist bei Mogulus Pro “White Label”, also ohne Mogulus-Logo (siehe Screenshot):

mgpross.png

Die Free-Accounts habe ab sofort Overlay-Werbung, nur die Pro-Accounts bleiben werbefrei. Weiterhin soll es ein Monetarisierungs-Schema für die Pro-Kunden geben.

Das Paket PRO-1 kostet 350,- US-Dollar im Monat:

*  1 Pro Channel
* 25 GB / mo storage included (overage at $1.50 / GB)
* 25 GB / mo bandwidth included (overage at $1.50 / GB)

Das Paket PRO-10 kostet 1.250,- US-Dollar im Monat:

* 10 Pro Channels
* 200 GB / mo storage included (overage at $1.00 / GB)
* 200 GB / mo bandwidth included (overage at $0.80 / GB)

Zuletzt hatte Mogulus deutlich an Boden gegenüber den Wettbewerbern ustream.tv, justin.tv und Stickam verloren. Besonders ustream.tv konnte mit dem prominenten Nutzer Barack Obama Punkte sammeln. Viele Nutzer störte bei Mogulus zudem die komplizierte Bedienung der LiveTools.

Mit dem neuen Angebot könnte sich das Blatt wieder wenden. Allerdings sind die Preise klar für Corporate-Kunden ausgelegt. Was fehlt ist ein Angebot für Prosumer. Diese werden kaum 350 Dollar im Monat berappen wollen. Viel besser wäre ein Angebot mit Pauschal-Preisen (z.B. 10 Dollar pro Stunde Live-Übertragung).

3Min: WebTV von der T-Com

3min.png

Die Telekom experimentiert ja bekanntlich mit WebTV herum. Als bislang eher defizitärer Bezahldienst firmiert das Produkt “Entertain“.

Ein neuer Ansatz ist nun “3Min“. Dieses Gratis-Portal richtet sich speziell an die 14-29 Jährigen der  YouTube-Generation. Wie der Name schon sagt, sind die Clips hier nicht länger als drei Minuten. Damit greift die T-Com eine wichtige Erkenntnis auf: Die Durchschnittslänge der konsumierten Video-Streams liegt in Deutschland bei etwa 4 Minuten. In den USA sogar bei nur 2,5 Minuten.

Zweite wichtige Erkenntnis: Bezahlen wollen die Leute auch im Web eher ungern. Dann schon lieber Werbung als Overlay oder Pre-Roll.

Die Inhalte auf 3Min sind, ebenso ganz der neue Trend, nicht User-Generated, sondern properitär.  Dazu werden dann einfach abendfüllende Spielfilme wie “Riding Giants” in drei Minuten Intervalle verhackstückelt.

Falls im Fernsehen also mal gar nichts kommt, kann man sich jetzt auf 3Min retten, zumindest für drei Minuten.

Eines muss man 3Min dabei aber zugestehen: Die Auswahl der Inhalte ist Klasse! Als – zumindest gefühltes Mitglied – einer jugendlichen Zielgruppe werden meine Interessen hier zur Abwechselung auch mal bedient.

Im Gegensatz dazu scheinen sich ARD und ZDF  ja eher an der Zielgruppe der über 80 Jährigen zu orientieren. Da muss man ja fast schon froh sein wenn sich RTL und Sat1 immerhin an die Ü60 wenden.

YouTube seit heute mit 16:9 Format

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Schritt für Schritt bereitet sich YouTube auf HD-Video vor. Seit heute kommt der YouTube-Video-Player im 16:9 Format daher (Richtig; den Aspect Ratio, den HD-Video ebenso hat).

Auch ältere Videos, die in 16:9 auf die YouTube Seite upgeloaded wurden, sind jetzt ohne Letterbox zu sehen. Die Auflösung für die 16:9 Videos im “watch high quality” Modus beträgt 480×270 Pixel.

Tatsächlich gibt es aber auch schon HD1 auf YouTube. HD1 heißt richtig bezeichnet eigenlich 720p. Dies entspricht widerum 1280×720 Pixeln mit progressiver Bildrate (i.d.r 25 fps).

Da dies aber noch nicht offiziell ist, muss man einen kleinen Trick anwenden:

1. HD Flashvideo uploaden. Am besten 720p in H.264 Kodierung.

Neben den normalen Formaten 320×170 (Standard) und 480×270 (high quality)  konvertiert YouTube das Video dann automatisch auch in einer dritten Auflösung – nähmlich 720p.

2. Um diese dann auch sehen zu können, muss man an den Permalink des Videos (also der URL) dieses Tag anhängen: &fmt=22

Damit weiß der Player dann, das er in HD-Auflösung abspielen kann. Als Beispiel habe ich hier mal ein Video von mir in HD auf  YouTube gepackt. Für die HD-Darstellung dann bitte in den Full-Screen Modus gehen.

Schaut doch nett aus!

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Wie ich vor kurzem herausgefunden habe, funktioniert ein ähnlicher Trick auch bei blip.tv. Hier muss man zunächst einen Source-File hochladen. Der wird dann von blip.tv automatisch ins Flash-Format gewandelt. Diesen kann man dann später einfach durch HD-Flash-Files ersetzen. Diese werden dann nicht mehr automatisch konvertiert, sondern behalten ihr Format. Selbst Full HD (1920×1080pixel) ist so möglich. Zum Ansehen geht man auch hier einfach in den Full-Screen-Modus.

Da die Jungs bei blip.tv nie untätig sind, haben sie gleich noch eine weitere Neuerung auf Lager:

Upgeloadete Videos werden bei Bedarf auch gleich in ein Format gewandelt, das das Apple iPhone abspielen kann. Hintergrund: Bislang konnten die iPhone-Besitzer nur YouTube-Videos sehen. (Kaum zu glauben, ich weiß).

Hier das blip.tv Tutorial dazu:

make.tv – Livestreaming aus Deutschland

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Meine Gebete wurden erhört! Es gibt endlich eine Alternative zu der eher schwachen deutschen Livestreaming Plattform Hobnox. Der neue Anbieter heißt make.tv und bietet alles, was der angehende Broadcaster wünscht:

Genug Bandbreite! Die US-Dienste Justin.tv, ustream.tv, Stickam und Co. sind doch etwas sparsam, wenn es darum geht, von Deutschland aus Daten über den “Großen Teich” zu schieben (und zurück).

Weitere Features von make.tv:

  1. Overlays, Banner, Sounds
  2. Killerfeature Bild-in-Bildfunktion
  3. Support für Flash Media Encoder
  4. Embedded Player
  5. Multi-Cam-Support
  6. Playlist
  7. Sound-Over
  8. 16:9 Bildformat

Da bin ich ja mal gespannt, ob das mit viel Venture Capital angeschobene Hobnox noch zurückschlagen kann.

Deutsche MSN Website mit Hollywood Blockbustern

Große Überraschung heute auf der Website von Microsoft (MSN). Hier liegen jetzt tatsächlich 36 Hollywood Blockbuster gratis zum Streaming bereit. Darunter sind Produktionen wie Blade und Good Will Hunting. Die Qualität ist recht ordentlich, in Kauf nehmen muss man aber Werbeunterbrechungen.

Immerhin kommt jetzt etwas Bewegung in den bisher kaum entwickelten deutschen WebTV-Markt. Ich bin schon gespannt, ob  andere Player nachziehen werden.

sevendload eröffnet HD-Channel

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Wie ich eben von sevenload Boss Ibrahim Evsan (via Twitter) erfuhr, hat die Kölner Video-Plattform heute den schon angekündigten sevenload HD-Video-Channel eröffnet. Zu sehen gibt es erstmal nur einen Demo-Clip (Big Buck Bunny). Wie heute aus anderen Quellen zu erfahren war, ist High Definition bestimmten sevenload Content-Partnern vorbehalten. So soll wohl die  ARD-TV-Soap “Verbotene Liebe” in HD gestreamt werden.

Von der Strategie her, will sich sevenload also in die gleiche Richtung bewegen wie Hulu in den USA. Hulu ist eine auf die USA beschränkte Video-Plattform, die sehr erfolgreich die Inhalte der großen Filmstudios und TV-Stationen ins Web brachte. Hulu generiert mit diesem Konzept schon jetzt mehr Werbeeinnahmen als das – um ein vielfaches größere – YouTube.

Hintergrund: Die Werbeindustrie tut sich leichter, ihre Werbung an professionell produzierte Inhalte zu knüpfen. Es gibt doch starke Vorbehalte, an vom Nutzer selbst produzierte Clips Werbung als Pre-Roll zu schalten.

Ich als Content-Producer wäre natürlich erfreut gewesen, wenn  bei sevenload, HD auch dem normalen Nutzer für seine Clips zur Verfügung stünde. Aus unternehmerischer Sicht ist aber der nun von sevenload beschrittene Weg der Richtige. Selbst YouTube liess ja kürzlich verlautbaren, auch in diese Richtung gehen zu wollen.

So gesehen kann sevenload sich sogar damit brüsten, schon vor YouTube einen HD-Channel am Start zu haben.

Dem Konsumenten kann es nur Recht sein, wenn sevenload mit diesem Modell Erfolg hat. Vielleicht bekommen wir dann ja auch etwas spannendere Inhalte als “Verbotene Liebe” in HD-Qualität frei Haus. Besonders die deutschen privaten TV-Sender haben sich ja bislang dem Internet weitgehend verweigert.

sevenload streamt übrigens im sogenannten 720p-Format. Das ist eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln, 16:9, 25 Frames pro Sekunde. Kodiert wird nach Stand der Technik in H.264 mit .mp4 Datei-Suffix. Hulu streamt dagegen in Full-HD (1920×1080p).

Livestream: NewTeeWee LIVE

Es gibt in also doch! Wie schon angekündigt berichtet AnalyThis von der Video-Industrie-Konferenz aus San Fransisco:

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