AirCar – Luft tanken

Die Existenz des Klimawandels wird mittlerweile von (fast) niemandem mehr bezweifelt. Doch was tun, um die CO2-Emmissionen zu stoppen. In Deutschland herrscht in der politischen Klasse der Gedanke vor, dass ginge nicht ohne Änderung des Lebensstils ab. So soll der Bürger zwar weiterhin extrem mobil sein, aber bitteschön mit der Bahn fahren.

AnalyThis hält diesen Ansatz werder für realistisch noch für nützlich. Wie es tatsächlich gehen kann, zeigt exemplarisch das AirCar. Dieses Fahrzeug hat null Co2-Emissionen und ist schon heute Realität. Schon vor einiger Zeit erfuhr AnalyThis von diesem unglaublichen Konzept. Genaueres ließ sich aber damals nicht in Erfahrung bringen. Heute bin ich per Zufall über einen Film gestolpert, der die Geschichte mit Fakten belegt. AnalyThis wagt hier mal eine Prognose: Diese Technik wird sich auch gegen den Widerstand der deutschen Automobil-Industrie durchsetzen.

Hier der Film:

Fraunhofer Zukunftsstudie: Internet der Dinge

Wie Heise Online berichtet, ergab die jüngste Delphistudie des Frauenhofer Instituts, dass sich die RFID-Technologie bis 2015 zum gefürchteten “Internet der Dinge” entwickelt. Demnach verfügt in Zukunft jeder Gegenstand über einen RFID Chip mit einzigartiger Kennung. Daraus lässt sich theoretisch eine globale Datenbank bauen, die jeden Gegenstand weltweit verorten kann. Hier die Heise-Meldung:

“Das Fraunhofer Institut hat in der neuen Delphi-Studie Experten nach wahrscheinlichen und unwahrscheinlichen Techniken befragt, die zukünftig die menschliche Kommunikation bestimmen werden. Gefragt wurde, wann diese Realität werden können, welche Auswirkungen dadurch zu erwarten sind und welche Hemmnisse einer Realisierung im Weg stehen könnten. Befragt wurden 681 beziehungsweise in der zweiten Runde 481 IT- und Medienexperten.

Die wichtigsten Ergebnisse:

* Das „Internet der Dinge“ wird in nicht allzu ferner Zukunft (2015) für machbar gehalten und soll Auswirkungen auf alle Lebensbereiche haben. Als Haupthindernis werden die Kosten genannt, fachkundige Experten vermuten das größte Hemmnis allerdings im Datenschutz. Einige Kommentare zweifeln die Sinnhaftigkeit eines derartigen Internet an.
* Einweg- und Wegwerfelektronik wird in den nächsten zehn Jahren verwirklicht. Es wird ein neues Entsorgungsproblem entstehen.
* Tatsächlich praktische Datenbrillen oder Retina-Displays sowie leichte Datenhandschuhe als Modeaccessoires halten viele Teilnehmer für kaum realisierbar, wenn sie denn kommen, dann nicht vor 2019.
* Das nicht ganz neue Thema der flexiblen Displays und des Papierersatzes ist und bleibt umstritten. Hohe Kosten und mangelnde Akzeptanz stehen einem Masseneinsatz im Wege.
* Das soziale Web ist zwar auf dem Weg. Bis aber 80 Prozent der Inhalte des Internets als nutzergenerierter Content, als Plattformen für Communities und als Online-Foren bereitgestellt werden, dürften noch etwa 10 Jahre vergehen. Skeptiker gehen eher davon aus, dass ein so großer Prozentsatz nie erreicht wird.
* Die Monopolstellung der großen Softwarehersteller wird ungebrochen bleiben. Die Befragten halten es für sehr unwahrscheinlich, dass für Standardaufgaben eingesetzte Software überwiegend von lokal agierenden Softwarefirmen produziert wird statt von wenigen global agierenden Firmen. Auch wenn die Bedeutung von Open Source Software stark zunimmt, so wird sie wohl die Bedeutung kommerzieller Software nicht übersteigen. Wenn aber doch, so die Studie, dann um das Jahr 2016 herum.
* Bei den Quantencomputer sehen die Expertem große technische Hindernisse. Diese These weist mit dem Jahr 2022 den spätesten Median der gesamten Befragung auf.
* Spracherkennungssoftware zu entwickeln, die eine überwiegende Zahl der Nutzer ohne Training erkennt und dabei eine Trefferquote von mehr als 90 Prozent erreicht, ist nach Ansicht der Experten bis 2016 möglich.
* 2017 wird die Ad hoc-Vernetzung weit verbreitet sein: Wo kein Netz verfügbar ist, vernetzen sich die IT-Komponenten, die in Alltagsgegenstände integriert sind (Embedded Systems) drahtlos untereinander. Ein Feld für die soziologische Forschung und Datenschützer.”

Top10 der Zukunftstechnologien

Jedes Jahr stellen die Autoren von Technology Review eine Liste mit den wichtigsten kommenden Technologien der nächsten fünf Jahre zusammen. “Dies sind Arbeiten, die darauf warten das Labor zu verlassen”, so die Autoren. Die Einsatzgebiete der neuen Technologien beziehen sich u. a. auf die Bereiche Energie, Computerhardware und Software, Biologisches Imaging. Zwei der Technologien – Cellulolytische Enzyme und atomare Magnetometer – sind Anstrengungen von führenden Wissenschaftlern, kritische Probleme zu lösen.

Fünf Technologien- Surprise Modeling, Connectomics, Probabilistic CMOS, Reality mining, and Offline Web Applicationen- sind neue Sichtweisen zu Problemen. Drei Technologien – Graphene transistoren, Nanoradio, and Wireless Power- sind faszinierende Anwendungen, die es bisher gar nicht gab.

Top 10

Wireless Power

Wireless Power

Marin Soljacic, assistant professor of physics at MIT, talks about his vision for wireless power transmission.

Cellulytic Enzymes

Cellulytic Enzymes

Frances Arnold, a professor of chemical engineering and biochemistry at the California Institute of Technology, talks about the challenges of creating biofuels.

Connectomics

Connectomics
Harvard neuroscientist Jeff Lichtman talks about the fledgling field of connectomics — an attempt to create complete wiring diagrams of different parts of the brain.

Reality Mining

Reality Mining
Alex ( Sandy ) Pentland, director of the Human Dynamics Group at MIT, describes a future in which cell phones log data about their owners’ behavior.

Atomic Magnetometers

Atomic Magnetometers

Physicist John Kitching explains what his sensitive magnetic detectors do and how they work.

Graphene TransistorsGraphene Transistors
Walter de Heer, a professor of physics at Georgia Tech, explains how grapheme can be used to make ultrafast transistors.
Modeling Surprise
Eric Horvitz, head of the Adaptive Systems and Interaction group at Microsoft Research, talks about surprise modeling.
Modeling Surprise
Nanoradio
Nanoradio
Alex Zettl’s tiny radios, built from nanotubes, could improve everything from cell phones to medical diagnostics. See and hear the Nanotube radio.
Offline Web Applications
Offline Web Applications
Kevin Lynch, chief software architect at Adobe, talks about a new generation of Web applications.
Probabilistic Chips
Probabilistic Chips
Krishna Palem thinks a little uncertainty in chips could extend battery life in mobile devices–and maybe the duration of Moore’s Law, too.

Web 3D

Die Zukunft ist räumlich. Sowohl Google Earth als auch Second Life werden das World Wide Web nachhaltig verändern. Die Etablierung von virtuellen Realitäten schafft (literally) Raum für persönliche direkte Kommunikation in einer völlig neuen Qualität. Unmittelbarer Nutzen ergibt sich in den Bereichen E-Learning, Film, Beratung, Kunst, Design, Architektur um nur das offensichtliche zu nennen.

Ein einführendes Feature zum Thema:

Technology Review: Second Earth

Hier ein virtueller Film (Machinima, komplett innerhalb der von Second Life erstellt), der einige Möglichkeiten aufzeigt:


Page 1 of 11

Featured Films

thumbnail

Push & Pull

Wie gut eignen sich HD-DSLR’s für Action-Videos? Mit dieser Frage im Kopf ließ ich mich natürlich nicht zweimal bitten, als sich die Gelegenheit ergab drei Mitbewohner zum Wakeboarden zu begleiten.
Die Bedingungen waren leider nicht ganz optimal zum Filmen. Erst sind wir Montags zum „Cable“ (der Anlage) gefahren und sie hatten zu – schön umsonst 2 [...]

thumbnail

New Video: Tungsten

Ein Videoclip von Kapstadts Partymeile, der Longstreet. Trotz der schwierigen Sicherheitslage wollte ich unbedingt die einzigartige Atmosphäre dieser Straße einfangen. Leider war um 22:00 Uhr Ortszeit noch nicht so viel los. Dafür hat mich dann eine dunkle Gestalt von Spot zu Spot verfolgt. Es war ein echtes „Run and Gun“ Shooting
Vom Style her [...]

Twitter Lifestream

Lars sein Lifestream

Zuletzt kommentiert: