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Die Naivität des Web2.0 oder warum twtpoll.com nicht twtvote.com heißt

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Gastbeitrag: Neulich mal wieder Spaß am Gerät gehabt und endlich verstanden, warum das Web2.0 auch als 'mitmach'-Web bezeichnet wird. Was war passiert? Der 'Top-Twitterer' @ibo kam auf die Idee eine Eintrittskarte für das nächste Web2.0-Event 'NEXT09' auszuloben. Einige Interessierte haben sich beim ihm gemeldet. Nun sollte also die 'Community' entscheiden. Auf twtpoll.com konnte man abstimmen, wer die begehrte Karte bekommen soll. Auf dieser Plattform kann jeder in wenigen Sekunden eine solche Abstimmung zusammen bauen. Die Wähler müssen kann nur noch ihr Häkchen setzen und auf den Knopf 'Vote' drücken. Klar, das mach ich! Meine Stimme bekommt @analythis - den kenne ich. Oh, wie nett, das Ergebnis wird durch einfliegende Tortenstückchen angezeigt. Wenn ich zurück gehe, wird der 'Vote' Button deaktiviert. Schade, kann ihm wohl nicht meine Zweitstimme geben... Um das Ergebnis der Abstimmung verfolgen zu können, aktiviere ich meinen vor zwei Monaten gelöschten Twitter-Account neu. Sieh an, die haben noch meine kompletten Daten. Soviel also zum Datenschutz bei Twitter... Als ich kurze Zeit später wieder auf twtpoll.com schaue, um mir nochmal die fliegenden Torten an zu schauen, kann ich nun doch nochmal wählen. Komisch, haben die den nicht mit einem Cookie meinen Browser markiert oder meine IP registriert? Ein Blick in den Seitenquelltext bringt Klarheit. Nach dem Abstimmen wird per HTTP-Post ein Parameter von Seite zu Seite mitgeschleppt. Wenn ich die Seite verlasse, ...

Software Review: BoinxTV

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Zur Zeit der Renner ist ja das Software Bundle von MacHeist. Für nur 39 US-Dollar erhält der gemeine MacUser 12 nützliche Programme im Wert von 627 USD. Via Twitter machte DevBlogger mich darauf aufmerksam, das mit BoinxTV ein tolles Video-Production-Tool dabei sei. BoinxTV ist eine Broadcasting Software die auch Live-Streaming unterstützen soll. Der Slogan von BoinxTV verspricht: „Turn your Mac into a TV-Studio“. Grund genug also die 30-Tage-Testversion auszuprobieren. Der erste Eindruck ist sehr positiv. Aufgeräumt und ebenen-basiert ist alles schnell verständlich und selbsterklärend. Was BoinxTV genau kann, fasst dieser Artikel auf golem.de ziemlich gut zusammen. Toll sind in aus meiner Sicht die Templates und Animationen, die in die eigenen Produktionen eingebaut werden können (Banner, RSS-Laufbänder, Medien). Hier ist die Software klar besser als die Freeware CamTwist. Auch lässt sich eine richtige Bild-Regie mit drei Kamera-Inputs fahren. Ebenfalls eine tolle Sache ist der Live-Chromakeyer. So etwas hatte ich bislang auch noch nicht in meinem Software-Portfolio. Konzeptuell ist das Programm klar für Live-Produktionen ausgerichtet. Für normale Produktionen gibt es schließlich den klassischen Workflow mit der Trennung von Aufnahme und Postproduktion. Einschränkung: Möglicherweise zielt Boinx.TV auf die junge Zielgruppe von YouTube-Filmern, die den Umgang mit professionellen Tools scheuen. Für diese Gruppe ist Boinx tatsächlich auch für nicht-live produzierte ...